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PinePhone, los gehts!

Juli 2022

Spätestens seit 1991 die erste Version von autoconf veröffentlich wurde träumen Entwickler von "write once, run anywhere". Aus eigenen interessen verfolgen die beiden Platzhirsche, was Betriebssysteme für Mobiltelefone angeht, aber andere Ziele. Ich bin es leid, dass mein Smartphone kein portabler Computer ist, sondern ein "walled garden" in dem man sich nur innerhalb vom Hersteller abgesteckter Bereiche bewegen darf.

Also alles auf Anfang und man kauft sich ein Mobiltelefon auf dem man einfach Linux installieren kann. Ein Linux, in dem man ohne Rootkit ganz normale Applikationen die auch auf dem PC laufen installieren kann. Meine Wahl fiel dabei auf das PinePhone.

Ich will mit diesem, und hoffentlich ein paar folgenden Artikeln meine Erfahrungen mit dem PinePhone dokumentieren und eventuell anderen helfen die ähnliches vorhaben.

Alles fägt mit der Bestellung an. Das Telefon wird einem direkt aus Hong Kong zugeschickt. Daher hat erst mal der Zoll das Vergnügen die Packung zu inspizieren und 93 EUR Steuern und Gebühren zu veranschlagen. Wenn man diese am frühen Morgen bezahlt kommt das Telefon aber noch am selben Tag an :)

Vorinstalliert ist Mandriva Linux. Das Telefon startet in einen Setup Wizzard, den man so auch von anderen Smartphones kenn. Zeitzone, Wifi, User, PIN. Ach ja, falls man während des Setups den Bildschirm sperrt ist der PIN 123456.

Es empfiehlt sich nicht ein 63-stelliges WLAN Passwort because you can zu verwenden. Man kann nämlich zumindest im Wizzard den QR-Code mit dem Passwort nicht abscannen, sondern muss von Hand tippen.

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Falls der Artikel interessant war oder etwas unklar ist freue ich mich über Fragen per e-Mail an markus.peroebner@gmail.com.